
Ziele
Die Bereitstellung von Software-Lösungen als Dienste („Software as a Service“) führt momentan zu einem drastischen Umbau der IT-Landschaft in einer Vielzahl von Unternehmen. Das Konzept „Software as a Service“ zielt vor allem auf eine erhöhte Flexibilität von IT-Anwendungslandschaften ab. Je flexibler eine solche Landschaft an stark veränderliche Geschäftsprozesse angepasst werden kann, umso höher fällt der potentielle Wettbewerbsvorteil eines Unternehmens am Markt aus.
Aktuell existieren zahlreiche unterschiedliche Standards zur Beschreibung und zur Implementierung service-basierter Systeme. Viele dieser Standards sind jedoch nicht untereinander kompatibel oder diese Standards besitzen Lücken, welche eine kohärente Nutzung der Standards erschwert. Darüber hinaus werden verschiedene Plattformen von unterschiedlichen Herstellern angeboten, die zwar die Komposition unterschiedlicher Dienste unterstützen, die aber nicht auf Interoperabilität und Kompatibilität mit den Plattformen anderer Hersteller ausgelegt sind. Als Konsequenz ist es heute schwierig, Dienste anzubieten, die über die Grenzen von Standards oder Plattformen hinweg nahtlos miteinander interagieren können und damit zu komplexeren Diensten komponiert werden könnten.
Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung einer kohärenten, konsistenten und offenen Referenzarchitektur für die Komposition von Diensten, die aufeinander abgestimmte Methoden, Technologien und Werkzeuge zur Verfügung stellt. Diese Referenzarchitektur soll es ermöglichen, zueinander kompatible Dienste und Plattformen entwickeln zu können.
Vorgehen
Bei der Entwicklung der Dienste-Referenzarchitektur werden drei Aktivitäten verfolgt:
Die Referenzarchitektur (RA) besteht im Wesentlichen aus den zwei folgenden Ebenen:
Die Arbeiten in diesem Projekt finden in enger Kooperation mit der europäischen Technologieplattform NESSI (Networked European Software and Services Initiative) statt. Die im Projekt gewonnenen Ergebnisse fließen in das Rahmenwerk für service-basierte Systeme ein.
Laufzeit: bereits beendet
Leitung: Prof. Dr. Klaus Pohl