Aufgrund der Regulierung der Netzbetreiberseite durch die Bundesnetzagentur (BNetzA) einerseits und der gesetzlich geregelten Marktliberalisierung für die Energiehandelsseite (garantierter Netzzugang) andererseits ergeben sich für Energieversorgungsunternehmen (EVU) völlig neue Geschäftsmodelle und damit die Notwendigkeit zur Neustrukturierung der unternehmensinternen Aufgaben und Geschäftsprozesse.
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist, anhand eines Beispiel-EVU aufzuzeigen, wie vor dem Hintergrund des regulierten Energiemarktes eine aus mehreren Anwendungssystemen bestehende, flexible IT-Architekturlandschaft aussehen könnte. Außerdem sollen Möglichkeiten zur anwendungsübergreifenden Prozessunterstützung und -automatisierung durch eine prozessorientierte Anwendungsintegration mittels Workflowmanagement erörtert werden.