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Digitale Arbeitswelt: sicher, gesund und motiviert arbeiten

22.02.2019

Im neuen Projekt DIAMANT wird erforscht, wie die aufkommende digitale Arbeitswelt innovativ organisiert und gestaltet werden kann – zum Vorteil von Unternehmen und Beschäftigen. Der Lehrstuhl für Software Engineering von Prof. Dr. Volker Gruhn am Institut paluno bringt seine Expertise in den Bereichen Prozessoptimierung und Anwendungsentwicklung ein.

Wenn in Unternehmen neue Technologien eingeführt werden, hängt der Nutzen stark von der Akzeptanz der Mitarbeiter ab. Diese fällt meist höher aus, wenn die Beschäftigten in die Umgestaltung eingebunden werden.

DIAMANT setzt genau hier an. In dem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Projekt wird erforscht, wie Betriebe digitalisierte Arbeit innovativ gestalten können und fördern, dass Beschäftigte eigene Ideen einbringen. Unter der Leitung der Universität Trier arbeitet ein interdisziplinäres Team mit wissenschaftlichen Expert*innen aus der Soziologie, Psychologie, Informatik und Logistik mit den Unternehmen Balcke-Dürr, BOGE und REWE zusammen.

Der Lehrstuhl für Software Engineering vom Institut paluno an der Universität Duisburg-Essen ist zuständig für die Umsetzung eines digitalisierten Ideenmanagements. Hierüber sollen Vorschläge der Beschäftigten zur Verbesserung der Wertschöpfungsprozesse und der Arbeitsbedingungen gebündelt werden. Dieser Ansatz zielt darauf ab, die Mitsprache und die Mitbestimmung in Unternehmen zu stärken und damit neue, innovative Ideen und Vorschläge zu fördern. 

Ein weiterer Bestandteil des Projekts ist es, die psychische Belastung und Beanspruchung, die durch die veränderten Arbeitsbedingungen auftreten können, zu messen. Außerdem soll erforscht werden, wie sich Kompetenzen und damit das Selbstvertrauen fördern lassen, so dass Mitarbeiter und Führungskräfte gesund und motiviert in einer digitalisierten Umgebung arbeiten.

Über das Projekt DIAMANT

Das Forschungsprojekt DIAMANT („Digitalisiertes Ideen- und Arbeitsmanagement in Produktion, Logistik und Handel“) wird von Juniorprofessorin Caroline Ruiner an der Universität Trier geleitet. Wissenschaftliche Projektpartner sind die Universitäten Bremen und Duisburg-Essen sowie die FOM Hochschule. Gefördert wird das Projekt im Rahmen der „Initiative Neue Qualität der Arbeit“ (INQA) durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). Ziel von INQA ist eine Verbesserung der Qualität der Arbeit für Unternehmen und Beschäftigte als Schlüssel für Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit.

Weitere Informationen auf der Projektwebsite unter http://diamant.digital